Neubauten / Altbauten

 

Mit der Einführung eines Energiebedarfsausweises für alle neuen Gebäude (ab 30 m³ umbautem Raum), soll eine objektive Beurteilung der energetischen Qualität von Gebäuden für Bauherren, Käufer und Verkäufer ermöglicht werden; Behörden haben ein Einsichtsrecht. Bei einem Niedrigenergiehaus darf der Heizenergiebedarf, beispielsweise 7 Liter Heizöl (oder 7 m³ Ergas) pro m² Wohnfläche, nicht überschritten werden.

Entscheidenden Einfluss auf den Energiebedarf eines Hauses hat der Transmissionswärmeverlust, also die Raumwärme, die über die Wände nach außen abgegeben wird. Jede Wand hat einen bestimmten Wärmedurchgangskoeffizienten, den sogenannten U-Wert (früher k-Wert). Dieser gibt an, wie viel Wärmeenergie ein Bauteil auf einer Fläche von einem Quadratmeter innerhalb einer Stunde passieren lässt, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von 1° Kelvin besteht. Schwere, dichte Baustoffe wie Beton haben einen hohen U-Wert, d. h. sie lassen viel Wärme durch. Leichte Materialien wie Holz, Ziegel oder Gasbetonsteine halten dagegen die Wärme im Gebäude und senken so den Energieverbrauch.


TIPPS vom Fachmann