Dämmung für Ihr Dach

 

Im Winter trotz aufgedrehter Heizung unbehaglich kalt und im Sommer überhitzt? Das sind typische Merkmale für einen schlecht bis gar nicht gedämmten Dachraum. Jedoch ist dies nicht nur ein unangenehmes Wohngefühl. Es grenzt an Verschwendung, wenn man bedenkt, dass etwa ein Drittel des jährlichen Energieverbrauchs in Deutschland zur Beheizung von Gebäuden verwendet wird. Dabei liegt gerade im Dachbereich noch ein großes Energieeinsparpotenzial. Dies kann unter anderem durch wärmedämmende Maßnahmen genutzt werden.

Nicht ausreichende Wärmedämmung treibt die Heizkosten enorm in die Höhe und vergeudet Energie aus unseren schwindenden Ressourcen wie die fossilen Brennstoffe Erdöl und Erdgas. Durch eine den modernen Ansprüchen gerecht werdende und fachgerecht eingebaute Dämmung können Energieeinsparungen bis zu 50 Prozent erreicht werden. Und was zusätzlich nicht zu vergessen ist: Das gesamte Haus erfährt eine Wertsteigerung. Der 2006 eingeführte Energieausweis hält die neu erreichten Werte und somit die Rentabilität der Dämm-Maßnahmen fest.


Zuverlässige Testverfahren

Wärmebrücken, schlechte Isolation und offene Fugen: An welchen Stellen Wärme und Energie verloren geht, ist mit bloßem Auge oft nicht sichtbar. Zwei Tests bringen hier zuverlässige Ergebnisse:

Bei Altbauen oftmals notwendig: Die nachträgliche Dämmung

Bei bestehenden Häusern ist der Grund für hohe Wärmeverluste durch das Dach häufig eine zu dünne und modernisierungsbedürftige Dämmung. Bei Altbauten ist sie oftmals zusammengesackt und lückenhaft, sodass zum Teil nur noch 50 Prozent der ursprünglichen Dämmstoffdicke vorhanden ist.

Hier kann die Dämmung nachgerüstet werden. Für den Laien ist die Wahl des richtigen Dämmstoffes sowie die fachgerechte Ausführung nicht einfach und sollte daher von unseren dafür speziell ausgebildeten und geschulten Zimmerern ausgeführt werden.


Auf was muss geachtet werden?

Bei ausgebauten Dachgeschossen ist eine ausreichende Dämmung der Spitzbodendecke, der Dachschrägen, des Kniestocks und der Geschossdecken, Gauben sowie der Innenwände zu kalten Dachräumen oder Treppenhäusern notwendig. Die Dämmstoffdicke ergibt sich aus dem eingesetzten Dämmmaterial.

Nur eine sorgfältig ausgeführte Dämmung gewährleistet Sicherheit vor Bauschäden. So ist bei Neubauten, oder wenn ohnehin eine neue Dacheindeckung ansteht, die Aufsparrendämmung die beste Lösung. Eine preiswertere Alternative ist die Dämmung der Sparrenzwischenräume. Wird die Dachhaut nicht neu eingedeckt, bleibt als Möglichkeit die Dämmung von innen.

Ist der Dachraum ungenutzt oder dient als Lagerraum, kann der Boden des Obergeschosses mit einer Dämmschicht ausgelegt werden. Selbst bei einem Dachraum, der zwar nicht begehbar, aber frei zugänglich ist, besteht seit Einführung der Energieeinsparverordnung eine Nachrüstverpflichtung.


Unsere Beratung

Lassen Sie sich von uns über die richtigen Maßnahmen zur Dämmung am Dach beraten. Denn das Angebot der verschiedenen Dämmstoffe und -arten – von Polystyrol, Mineralfasern, Holz-, Kokos- oder Zellulosefasern zur Dämmung von Dachschrägen und zwischen den Sparren, um nur einige Beispiele zu nennen – ist vielfältig. Das beste Ergebnis erhält man jedoch nur, wenn die Dämmart perfekt auf die Anforderungen ausgelegt ist.

Auch über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informieren wir Sie gerne. So vergibt beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Darlehen. Und auch Bund und Länder unterstützen Renovierungsvorhaben, die zur Senkung von CO2 beitragen.

Dazu empfehlen wir einen EnergieSparCheck